Diesen Beitrag möchte ich mit Mutter Teresa beginnen. Mutter Teresa wurde von der katholischen Kirche heilig gesprochen. Sie war ein anerkannt guter Mensch. Dennoch findet man im Internet auch kritische und negative Stimmen über diese Frau.
Das ist typisch für das Internet, auch das Beste, bzw. die Besten finden im Internet immer auch Kritiker. Das gilt nicht nur bei Mutter Teresa, sondern auch z. B. bei Mining Grid, und dem Produkt Mining Race.

Ich habe bisher nur ausgesprochen gute Erfahrungen mit Mining Grid bzw. Mining Race gemacht, und es sind viele Personen bekannt, die ebenfalls beste Erfahrungen damit gemacht haben. Mir und meinem Umfeld ist nicht eine Person persönlich bekannt, die schlechte Erfahrungen gemacht hätten.
Dennoch gibt es auch einige negative Behauptungen über das Geschäftsmodell, die allerdings ohne entsprechende Fakten sind, und nachweislich schlecht recherchiert wurden. Darauf soll hier mal näher eingegangen werden.
Auf TikTok findet man einen Beitrag mit dieser Aussage:
Hier ist eine umfassende Übersicht über das Betrugsmodell „Miningrace“ im Bereich Cloud Mining, seine Verbindung zum Betrugsmodell „Mining Grid“ und Informationen zu deren Gründern, basierend auf verfügbaren Erkenntnissen:
Das ist schon frecher Text. Hier wird Mining Grid und Mining Race eindeutig als Betrugsmodell bezeichnet. Für so eine Aussage kann man durchaus strafrechtlich verfolgt werden. Die Recherchen über Mining Race ist dabei so schlecht, dass man Miningrace schreibt statt Mining Race.
Miningrace ist ein betrügerisches Cloud-Mining-Unternehmen, das Investoren mit Versprechen hoher Gewinne angelockt hat. Berichte und Forenbeiträge zeigen, dass Miningrace nach anfänglichen Investitionen entweder keine Auszahlungen leistete oder komplett verschwand. Zahlreiche Investoren verloren ihr Geld, und Betroffene warnen online vor diesem Betrug.
Wieder die Behauptung, dass Mining Race ein betrügerisches Unternehmen wäre. Das ist schon deshalb falsch, weil Mining Race keine Firma ist, sondern das Produkt einer Firma, nämlich von Ming Grid. Es wird von angeblichen Berichten und Forenbeiträgen gesprochen, Belege oder Links fehlen aber gänzlich.
Auch die Behauptung, dass Mining Race keine Auszahlungen leistete wird nicht belegt, und Mining Race ist bis heute auch nicht verschwunden, wie das in dem obigen Text behauptet wurde. Ich betrachte also den Text auf TikTok als absolute Lüge.
Auch Mining Grid ist ein betrügerisches Cloud-Mining-Modell, das auf ähnliche Weise operierte. Es lockte Investoren mit dem Versprechen einfacher Profite durch gemietete Rechenleistung, entpuppte sich jedoch als Schwindel. Investoren berichteten von Verlusten nach Einzahlungen, da die Plattform entweder keine Rückzahlungen leistete oder verschwand.
Auch hier wird wieder behauptet, dass Mining Grid angeblich verschwand, zusätzlich spricht man in der Vergangenheitsform von dem Unternehmen. Tatsächlich gibt es sowohl die Firma noch immer, auch auch die Internetseite existiert noch. Also wieder eine nachweisliche Lüge. Auch die angeblichen Berichte von angeblichen Investoren werden nur behauptet, nicht aber belegt.
Verbindung zwischen Miningrace und Mining Grid
Es gibt deutliche Hinweise darauf, dass Miningrace und Mining Grid miteinander verbunden sind, möglicherweise von derselben Gruppe betrieben oder Teil eines größeren Betrugsnetzwerks:
Wie peinlich. Es wird also „nur“ vermutet, dass Mining Grid und Mining Race miteinander verbunden sind. Bei einiger anständigen Recherche hätte man folgendes gefunden.
Race and Get Rewarded
Join the Mining Race for Exciting Incentives!
All community participants, aka Racers, are guaranteed an additional incentive, ensuring a total revenue that surpasses the rewards of going solo or mining individually. Secure your Spot on the Mining Grid today and reserve your place in this thrilling Challenge.
The Mining Race is capped at a total of 1 million users.
Don’t miss out!
https://miningrace.com/
Mining Race macht also kein Geheimnis daraus, dass man zu Mining Grid gehört. Mining Race ist nämlich ein Produkt des Unternehmens Mining Grid.
Kann man noch schlechter Recherchieren?
Mining Grid Gründer: Ein Nachrichtenartikel berichtete über eine Klage gegen die Gründer von Mining Grid und nannte zwei Personen: „John Doe“ und „Jane Smith“. Diese Namen sind jedoch wahrscheinlich Pseudonyme, da Betrüger häufig falsche Identitäten verwenden. Echte, überprüfbare Namen konnten nicht bestätigt werden.
Im Internet findet man zu John Doe und Jane Smith folgenden Text.
Ist es John Smith oder John Doe?
Andere Namen wie „Joe Bloggs“ oder „John Smith“ wurden im Vereinigten Königreich, Australien und Neuseeland manchmal informell als Platzhalter für einen Jedermann verwendet. In juristischen und/oder polizeilichen Kreisen werden solche Namen jedoch selten im gleichen Sinne wie John Doe verwendet.
Also wieder so eine peinliche Recherche.
Ich wusste gar nicht, dass es so schwer ist die Verantwortlichen von Mining Grid bzw. Mining Race festzustellen. Auf der Seite von
https://www.miningrid.com/about-us/
findet man die 4 CEO`s

Scheich Ahmed bin Saeed Al Maktoum ist der Neffe des Herrschers von Dubai. Scheich Ahmed ist stellvertretender Vorsitzender des Exekutivrats von Dubai, Vorsitzender des Obersten Finanzausschusses von Dubai, Vorsitzender des Obersten Energierats von Dubai und Vorstandsmitglied der Investment Corporation of Dubai (ICD).
BE Conflict Management veröffentlicht folgendes Bild und einen Text dazu.

Man kritisiert also, dass Mining Race „unreguliert“ ist. Das stimmt natürlich, Mining Race ist tatsächlich nicht BAFIN reguliert, aber wieso sollte Mining Race reguliert sein? Bei Mining Race handelt es sich weder um eine Bank, noch einen Broker.
Mining Race produziert eine Ware, und ist deshalb aus meiner Sicht kein Fall für die BAFIN. Natürlich braucht man auch keine Lizenz zum Minen, das könnte schließlich jeder auch von zuhause machen, obwohl dies bei unseren Stromkosten kaum lohnenswert sein.
Außerdem handelt es sich bei Mining Grid nicht um ein Unternehmen aus Deutschland oder der EU, sondern in Dubai, die bekanntlich ihren eigenen Gesetze haben.
BITCOIN ist eine dezentrale Währung, auf die Staaten keinen Einfluss haben sollen.
Einfach, profitabel und sicher, so preist sich Mining Grid mit seiner App „Mining Race“ an. Nutzer, sogenannte „Racers“, sollen durch den Erwerb von Mining-Karten oder -Lizenzen an den Bitcoin-Einnahmen der Plattform beteiligt werden. Doch zahlreiche Nutzerberichte, Kostenstrukturen und intransparente Geschäftsmodellezeichnen ein ganz anderes Bild: jenes eines hochriskanten, möglicherweise betrügerischen Systems.
Auch hier werden wieder angebliche Nutzerberichte erwähnt, Beweise oder ein Link gibt es jedoch nicht.
Immerhin wird hier nur von einem möglicherweise betrügerischem System gesprochen.
Laut offiziellen Angaben erhalten Investoren bis zu 118 % Rendite alle 90 Tage – ohne technischen Aufwand, allein durch die Beteiligung am Netzwerk.
Auch diese Aussage ist so nicht richtig. Es werden zur Zeit, also im Juli 2025, in 180 Tagen, nicht in 90 Tagen, 118 % GARANTIERT. Das bedeutet, dass 18 % Gewinn in 180 Tagen GARANTIERT werden.
Wenn man also für 400 Dollar eine Mining-Karte mit 100 THS mietet, werden 472 Dollar GARANTIERT, was einen Gewinn von 18 %, bzw. 72 Dollar in spätestens 180 Tagen bedeutet.
Allerdings kann das Unternehmen dies nur deshalb garantieren, weil das Ergebnis bisher IMMER wesentlich früher erreicht wurde.
Niemand GARANTIERT den Investoren 118 % in 90 Tagen.
Jedoch wird in den Musterrechnungen mit einem Mietpreis von 400 Dollar gerechnet und einer vermuteten Laufzeit von 90 Tagen. GARANTIERT wird das Ergebnis aber erst nach 180 Tagen.
Es wird auch nicht von einer Rendite bis zu 118 % erwähnt, sondern mindestens 118 %. Das alles zeigt schon jetzt, dass auch auf diesem Blog schlecht recherchiert wurde.
Der Haken: Wer teilnehmen will, muss zunächst Geld zahlen. Lizenzgebühren in Höhe von 100 bis 1.000 Dollar jährlich sind Pflicht, bevor weitere Investitionen in Mining-Karten oder Hardware-Anteile möglich sind. Damit ähneln die Kostenstrukturen eher einem Multi-Level-Marketing-System als einem klassischen Mining-Betrieb.
Wieso soll das ein Haken sein? Erwartet eigentlich irgendjemand, dass man einfach so mindestens 472 Dollar, oder ein mehrfaches, alle paar Monate erhält, ohne was dafür zu tun oder zu bezahlen?
Und das Mieten von Mining-Karten hat auch noch nichts unbedingt mit einem Multi-Level-Marketing zu tun.
In diesem Fall handelt es sich hier tatsächlich um Multi-Level-Marketing, aber das ist ja noch kein Zeichen für Betrug. Immerhin wird hier nicht Geld damit verdient, dass man neue Interessenten wirbt, sondern durch die Produktion von täglichen Bitcoins.
Kritiker stufen das System als nicht nachhaltig ein. Die Plattform bietet keine unabhängig verifizierbare technische Leistung, kein physisch nachgewiesenes Mining-Setup, keine geprüften Finanzdaten. Vielmehr scheint der Hauptzweck darin zu bestehen, neue Teilnehmer zu werben und deren Kapital weiterzuleiten. Ein typisches Kennzeichen für ein Ponzi-System.
Schon die Formulierung ist putzig. Angeblich stufen KRITIKER das als nicht nachhaltig ein, und nicht der Autor übernimmt die Verantwortung für diese Behauptung.
Ca. alle 2 Tage gibt es ein ZOOM-Call zu diesem Produkt. *** Dort werden auch immer aktuelle Zahlen veröffentlicht. Die Behauptung oben ist also falsch.
Wie bereits erwähnt ist der Hauptzwecke das Mining von Bitcoins, und nicht das Werben neuer Teilnehmer.
Auszahlungsprobleme und Nutzerfrust
In sozialen Netzwerken und auf Bewertungsplattformen mehren sich die Klagen. Nutzer berichten von verlorenen Summen im fünf- bis sechsstelligen Bereich. Teils wurden zusätzliche Gebühren verlangt, um angeblich Auszahlungen oder Steuerfreigaben zu ermöglichen – Auszahlungen, die dann aber trotzdem ausblieben. Andere Teilnehmer schildern zwar anfängliche Überweisungen kleinerer Gewinne, doch bleibt der Vertrauensverlust groß: Wer zahlt aus? Wer garantiert den Fortbestand?
Ein Teilnehmer schreibt, er habe 700 Euro erhalten, rechne aber jederzeit mit einem plötzlichen Verschwinden der Plattform. Andere berichten von der Unmöglichkeit, überhaupt ihr Geld zurückzubekommen – trotz monatelanger Bemühungen.
Auch hier wird wieder auf angebliche Berichte im Internet verwiesen, aber entsprechende Beweise fehlen gänzlich.
Besonders „schön“ ist ja der Satz, dass ein Teilnehmer 700 Euro erhalten habe, aber er rechne jederzeit mit dem Verschwinden der Plattform. Warum?
Natürlich darf jeder jederzeit mit dem Verschwinden rechnen, aber dann sollte man dafür schon Gründe haben und nennen. So sind das nur Unkenrufe im Walde.
Hier mal ein Hinweis. Im Moment kann man jeden Freitag sein auszahlbares Vermögen, wenn dies mindestens 0,002 Bitcoins beträgt auf eine andere Wallet senden. Im Juli 2025 sind 0,002 Bitcoins ca. 200 bis 250 Dollar. Wenn man dann seine Bitcoins in FIAT-Geld transferieren möchte, evtl. sogar an seine eigene Hausbank, dann ist das nicht mehr die Sache von Mining Grid. Es ist sicherlich besser, wenn man beim Transfer zu FIAT-Geld nicht unbedingt die eigene Hausbank nimmt. Dass Banken in Deutschland unter Umständen Probleme beim Transfer machen, ist bekannt, darf aber nicht Mining Grid angelastet werden.
Auch technisch zeigt sich die Plattform angreifbar. Zwar wird mit „nicht-kustodialen Wallets“ geworben, doch es bleibt unklar, wer letztlich die Kontrolle über die Token hat.
Deine Wallet dein Geld, mehr muss man dazu wohl nicht sagen.
Hinzu kommt: Mining Race und Mining Grid unterliegen keinerlei regulierter Aufsicht. Weder BaFin noch FMA oder andere europäische Finanzaufsichten haben eine Lizenz erteilt. Die Firmenstruktur ist in Dubai angesiedelt, einem bekannten Hotspot für unregulierte Krypto- und MLM-Projekte. Auch dort gibt es bisher keine öffentlich einsehbare Genehmigung.
Oh mein Gott. In dem Text steht doch, dass die Firma in Dubai angesiedelt ist, also gelten dort weder deutsche noch europäische Gesetze, weil man dort eigene Gesetze hat, und diese sind deutlich strenger als die Gesetze und Vorschriften in der EU.
Übrigens gilt dies auch für den BITCOIN. Trotz fehlender BaFin oder FMA Lizenz ist der Bitcoin trotzdem zwischen 2009 und heute von unter einem Dollar auf über 100.000 Dollar gestiegen. Ich wäre damals gerne dabei gewesen, als man den Bitcoin noch für 0,35 Dollar kaufen konnte, auch ohne BaFin etc.
Mining Grid ist in der Haupthandelskammer von Dubai eingetragen. Das schaffen nur wenig Unternehmen. Die meisten Unternehmen, selbst so große wie BINANCE schaffen es nur in der wesentlich weniger strengen Freeland-Zone eingetragen zu werden.
Ein bekanntes Muster
Das Geschäftsmodell folgt einem bekannten Drehbuch: Hohes Renditeversprechen, Einstiegshürden durch Lizenzen, Abhängigkeit vom Werben neuer Mitglieder, fehlende Transparenz bei der Mittelverwendung – all das kennt man von früheren Krypto-Betrugsfällen, die weltweit Tausende Geschädigte zurückließen. Auch der Umstand, dass zentrale Personen der Plattform bereits in ein gescheitertes Krypto-Vorhaben verwickelt waren, nährt den Verdacht, hier handele es sich um einen weiteren Betrugsversuch mit bekanntem Muster.
Eine Frage. Wenn man ein Auto kauft oder mietet, um von Hamburg nach München zu fahren, ist dann der Kaufpreis oder Mietpreis auch eine Einstiegshürde? Sicherlich ist es dann auch noch eine Einstiegshürde, dass das Auto evtl. noch Benzin oder Diesel verbraucht, und ich diesen auch noch bezahlen muss.
Sind jetzt Autoverkäufer oder Autovermieter auch Betrüger? Ich frage für einen Freund.
Auch wird einfach so in den Raum geworfen, dass zentrale Personen schon an einem gescheiterten Projekt beteiligt gewesen wären, erfolgt ohne Nennung von Fakten.
Es ist unglaubwürdig, wenn man weder den Namen der Person, bzw. Personen, noch des Projekts nennen kann.
Fakt ist, weder auf der Seite von Konfliktmanagement noch bei dem TikTok-Beitrag gibt es entsprechende Kommentare von angeblich Geschädigten. Liegt das etwa daran, dass es keine Geschädigten gibt, und die Investoren mit dem Unternehmen Mining Grid, und dem Produkt Mining Race zufrieden sind?
*** Hier der Link zum Zoom-Call, der zur Zeit mehrfach in der Woche stattfindet. Er beginnt um 20 Uhr, und dauert ungefähr 2 Stunden.
Wer noch einen Anmeldecode benötigt, darf diesen nehmen.
pqmI6JrlgKS2F2kQ6hzYr
Viel Spaß beim Minen und Geld verdienen.
