In der Woche davor gab es bereits einen Stammtisch von 21-Recklinghausen. Und auch über diesen Stammtisch wurde hier berichtet, wie bereits in den Vormonaten.
Auffallend war an diesem Treffen, dass niemand aus Recklinghausen dabei war. Von den vier Anwesenden stammte einer aus Marl, und die anderen 3 kamen alle aus Gelsenkirchen.
Den Gelsenkirchener war ich kein Unbekannter, zumindest die Frau hatte mich erkannt. Aich wenn zum Treffen nur 4 Personen kamen, war es trotzdem gut.
Umso verwundert war ich, dass der Beitrag über das Treffen nicht gut ankam. Es war aber niemand der Anwesenden die sich beschwert hätten, sondern die, die überhaupt nicht dabei waren. Abenteuerlich finde ich dann auch die Argumentation, warum man öffentliche Berichte nicht gut findet.
Die Kritiker meinten, dass unsere Treffen geheim bleiben sollten. Warum?
So ein Stammtisch hat doch gerade die Aufgabe den BITCOIN in der Bevölkerung bekannter zu machen, und die Akzeptant zu fördern. Wenn man meint, das müsste man alles im Geheimen machen, fördert man doch nur eine negative Meinung über Kryptowährungen im Allgemeinem, und den BITCOIN im Besonderen. Es gibt doch schon jetzt genug Menschen, die meinen, dass der BITCOIN hauptsächlich was für Kriminelle wäre.
In Essen habe ich jetzt die Anwesenden extra gefragt, und niemand der Anwesenden hatte was gegen die Beiträge. Wir einigten uns nur darauf, dass keine Namen veröffentlicht werden.
Im März waren mal wieder ein paar mehr Leute dabei, als in den letzten beiden Monaten, und so trafen wir uns mal wieder im Unperfekthaus. Einige Leute kannte man schon, aber es waren auch wieder neue dabei.
Natürlich war der Kursverfall des BITCOINS ein Thema, aber mich als Miner tangiert das weniger. Ich wollte das Thema Mining gar nicht ansprechen, denn in der Vergangenheit habe ich häufig keine guten Erfahrungen gemacht, wenn das Thema zur Sprache kam. Man hat mich dann aber doch „genötigt“ das Thema anzusprechen.
Beim Mining produziert man täglich eine kleine Menge Bitcoins, und deshalb ist der Kurs des BITCOINS eine weniger wichtige Rolle. Immerhin kann man einen Kursrückgang durch mehr BITCOINS etwas ausgleichen.
Ich habe dann noch mitgeteilt, dass das BITCOIN-Mining, zumindest im Moment, nicht mehr mein Favorit ist, weil ich etwas noch lukrativeres gefunden habe. Im ersten Moment hatte sich das völlig verrückt angehört, aber da ich einen Bekannten habe, der das bereits ausprobiert hatte, war ich mit einer kleinen Summe ebenfalls eingestiegen.
Weil es sich so verrückt anhörte, wollte ich das überhaupt nicht ansprechen, aber man wollte es unbedingt wissen. Es kam, wie es kommen musste, man war ausgesprochen skeptisch, aber der Zufall wollte es, dass diese Skeptisch nicht lange anhielt.
Ich erzählte, dass ich mit der Vermietung von Powerbanks beschäftige. Vermietung von Powerbanks, davon hatte man noch nichts gehört. Und warum sollte wer und wo eine Powerbank mieten?
Jemand ging sich etwas zu Essen holen. Als er wieder zurückkam zeigte er mir ein Foto auf seinem Hand. Er hatte so eine Mietstation fotografiert, die im Unperfekthaus stand. Inzwischen weiß ich, dass es in Essen noch weitere Mietstationen gibt. Das bedeutet also, dass es tatsächlich einen Markt für die Vermietung von Powerbanks gibt.
Beim Verlassen des Unperfekthais habe ich den Mitarbeiter gefragt, ob denn die Powerbanks überhaupt gefragt sind. Der Mitarneiter meinte, dass die wie verrückt gefragt sind.
Da hier kein Name genannt werden soll, nenne ich jetzt eine Person Wolle. Wolle hat was über den BITCOIN erzählt, und meinte, dass sie davon träumt mal einen BITCOIN in der Hand zu halten. Das ist natürlich ein Problem, denn der BITCOIN ist eine digitale, virtuelle Währung, Als Zahlungsmittel gibt es den BITCOIN nicht in physischer Form. Allerdings werden manche Wünsche schneller erfüllt, als man das erwarten würde, und auch Wolle sollte geholfen werden.
Während sie noch erzählte nahm ich aus einer Tasche, die an meinem Rollstuhl hing, einen phsysischen Bitcoin in einer Plastikdose, und warf den Wolle über den Tisch zu. Gut, der war jetzt keine 100.000 Wert. und auch keine 60.000 oder 50.000, sondern hat nur 1-2 Euro gekostet, aber das sorgte schon für Erheiterung und Freude.
Das Unperfekthaus schließt um 22 Uhr, und wir blieben wieder dort, bis wir an das Ende erinnert wurden.
